Herrschaften, es ist August. Das bedeutet: Ich habe seit zugegeben ziemlich langer Zeit endlich wieder Gelegenheit, Videos zu produzieren und werde dies auch tun. Ich entschuldige mich für die Wartepause und bedanke mich bei allen Abonnenten und Zuschauern, die trotzdem treu ausgeharrt haben.
Ich möchte euch eine kleine Übersicht geben auf das, was da kommen mag:
Eine lange "LP"-Serie, die niemand sehen will
Ein "LP", mit dem ich nichts zu tun habe
Mindestens ein "Let's Test"
und die Fetischisten regelmäßiger Hexaeder ein neues "Hinter dem Block", auf das mich ein Zuschauer brachte
Wann das ganze herauskommt, kann ich noch nicht sagen, aber es ist alles in Arbeit, was bedeutet, dass es herauskommen wird.
Es ist überstanden; wir lassen Black Mesa (sowohl den Titel als auch die Einrichtung) hinter uns.
Die Zuschauerzahl hat nachgelassen, doch das ändert nichts an dem Spaß, den ich beim Spielen, Aufnehmen und Bearbeiten hatte und erst recht nichts an der Vorfreude auf das Erscheinen der verbleibenden Level auf Xen. Zum Zeitpunkt, zu dem ich dies schreibe, habe ich allerdings leider noch keine Ahnung, wann wir damit denn rechnen dürfen. Ich hoffe zumindest, dass es nicht wieder acht Jahre dauern wird.
In dieser etwas längeren Finalepisode werfen wir den Reaktor an, lernen wie Teleporter funktionieren und wie unvorteilhaft man sie in einem zylindrischen Raum positionieren kann, der mit noch vorteilsfreieren, rotierenden Plattformen ausgestattet ist. Wir enden mit einem übertrieben lästigen Finalkampf im Teleporterraum, der wohl so gestaltet wurde, weil es das Ende des Spieles ist und da noch einmal ein härterer Knochen kommen musste. Mir ist leider die Audiospur abgeraucht, daher bitte nicht wundern, wenn der Schluss etwas steril klingt. Ich konnte diese Stelle noch nie leiden und freue mich jedes Mal bereits in der Bahn auf dem Weg zu Sektor C auf den Moment, wenn diese Stelle geschafft ist und der Schmerz nachlässt. Für mich persönlich ein denkbar schlechter Zeitpunkt, das Spiel zu beenden; inhaltlich indes womöglich die am besten geeignete.
Auf jeden Fall bedanke ich mich bei allen, die durchgehalten haben und die ganze Zeit dabei geblieben sind. Ich hoffe, es hat euch in etwa so viel Spaß gemacht wie mir und dass wir uns wiedersehen, wenn das erste Abenteuer von Gordon Freeman seine Vollendung findet.
So früh wollte ich meine Ruhepause gar nicht einleiten, mea culpa popule ;)
Der Lambda-Reaktor wartet auf Vorbereitung und Aktivierung, was sicherlich ein Kinderspiel wäre, wenn einerseits nicht alles mit impertinenten Aliens verseucht, und zweitens jeder Arbeitsposten mit ausreichend Personal besetzt wäre. Aber die Botschaft, dass Gordon Freeman's Alltag kein Wunschkonzert ist, hat er sicherlich bereits in einer komfortablen posttraumarischen Belastungsstörung verinnerlicht.
Wir haben Freeman noch nicht vergessern und begeben uns auf die letzte Strecke in Richtung Lambda-Komplex. Nachdem wir die H.E.C.U. nebst Indoor-Panzer hinter uns gelassen haben, versuchen auch die Damen der Black Ops noch einmal ihr Glück. Und Aliens natürlich auch. Also alle. Mit allem Verfügbaren.
Das Ende des langen Levels "Oberflächenspannung" wird Ihnen präsentiert vom Bundesamt für Zensur.
Nein, natürlich haben die damit herzlich wenig zu tun, dennoch fehlt in diesem Spielabschnitt doch einiges und da wir kurz vor dem Ende des ersten Aktes - wenn man so will - stehen, kann ich mir nicht erklären, wo diese Menge an fehlendem Material wieder ausgeglichen werden soll, wenn doch der Mutpropaganda einmal blind glaubend diese(r) Mod ach so viel länger als sein Original sein will, was bis dato, so glaube ich, keiner wirklich bestätigen kann.
Wir kommen zu einer Stelle im (wirklich unverhehlbar großen) Level "Oberflächenspannung", das den Meisten noch von früher im Gedächtnis geblieben sein dürfte; sei es verbunden mit Frust oder Faszination: Die Lagerhalle voller Tripmines, in dem jede falsche Bewegung zum Druck der Taste F9 führt. Wir kommen dem Ende nun sehr nahe und leider habe ich zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Kenntnis von der Existenz, noch der Veröffentlichung der ersehnten letzten Level auf Xen.
Wir scheinen den Herrschaften der H.E.C.U. zu schnell voranzukommen. Das ist offenkundig der einzig denkbare Grund, warum nun schweres Gerät aufgefahren wird. Nicht nur der Hubschrauber hat nicht genug abbekommen, nein, jetzt werden auch schon Panzer abberufen, um unseren Fortschritt zu behindern.
Hauptsache wir kommen weg von diesen Klippen; die sind wahrlich nicht zu meinem Gusto.
Dass "draußen" nicht nur "draußen", sondern in unserem Fall "weit weg irgendwo da draußen" bedeutet, wird auch dem Letzten inzwischen klar. Das bedeutet, dass wir uns nun durch die Wüste schlagen dürfen. Einiges fehlt, vieles wurde umgebaut oder gar neu eingefügt; nichtsdestominder finde ich dieses Level übersichtlicher als früher, was nicht bedeutet, dass weniger zu sehen ist, sondern dass man sich besser zurecht findet. Auch die Klippenlandschaft wirkt nicht mehr so stark als Katalysator zum Herunterfallen wie früher.
Endlich können wir an die Oberfläche, Tageslicht inklusive. Das heißt allerdings noch lange nicht, dass die Dinge jetzt einfacher werden. Im Gegenteil: Die Herrschaften der HECU haben bereits den Damm besetzt und einen Kampfhubschrauber der Serie Hughes AH-64 Apache angefordert. Das macht auch durchaus Sinn, da wir ja noch nicht über die Feuerkraft verfügen, um diesem Störenfried Einhalt zu gebieten.
Auch an dieser Stelle einen Gruß an den harten Kern, oder wohl mehr das "Kernchen", der/das hierbei noch aufmerksam zushieht.
In dieser Episode arbeiten wir uns weiter durch den Forschungsbereich, der sich offenbar eher der Optik verschrieben hat (Bereich für Tierversuche und Biologie wohl irgendwie auch, aber der kommt eigentlich in Half-Life - Opposing Force). Wir stellen uns weiteren Scharen an Soldaten und der bekannten chirurgischen Maschinerie. Außerdem entdecken wir den Raum des Monster-Lags und den wohl größten Blue-ray™-DVD-Player der Welt.
Wir kommen zu der Episode, mit der YouTube zum ersten Mal Probleme hatte. Natürlich weiß ich nicht wieso; jedoch spielt es jetzt auch keine Rolle mehr. Nach langer Zeit sind wieder in einem Forschungsbereich von Black Mesa angelangt und finden auch gleich einige Experimente, die wir in unseren Versuchsbericht eintragen können. Außerdem begegnen wir den ersten "Alien Grunts", oder "Gorillas", wie ich sie bevorzugt nenne.
Das mit dem Neuladen wird wieder besser, versprochen. Davon abgesehen sind wir nun in der Abfallbeseitigugnsanlage angelangt, die im Vergleich zum Original ein Bisschen benutzerfreundlicher gestaltet ist. Das gilt allerdings nicht für die Momente, die man im Schmutzwasser verbringt, denn das ist es in der Tat in fast störendem Maße die Sicht.
Die Regierung entsendet die Black Ops als Verstärkung und die Herren von der H.E.C.U. wollen zu Ende bringen, was sie angefangen haben und uns endgültig aus dem Weg räumen. Dies versetzt uns in eine Situation, die sehr gerne mal in Shootern eingebaut wird; nämlich die, dass wir ärgerlicherweise alle Waffen verlieren - auch die erst kürzlich erhaltene und unbenutzte Armbrust. Waffenlos geht's los durch die Müllbeseitigungsanlage von Black Mesa.
Wir lassen die geschrottete Bahn im Wasser liegen und machen uns weiter auf den Weg durch einen Forschungstrakt, der sich offenbar mit der Ichthyologie befasst hat. Und dies scheint nach wie vor der Fall zu sein, da wir auf einen Mini-Boss, den Ichthyosaur treffen, mit dem eine feine neue Waffe einhergeht. So Gott will sind die besagten Komplikationen mit YouTube geklärt. Naja, vorerst.